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Text 1: Besonders großer Stress im Gymnasium?


Eine fröhliche, unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit erleben heute nicht mehr alle Schüler. Viele sind gesundheitlich angeschlagen, weil der Schulstress zu groß ist. Das ergab eine Studie, die das Institut für Psychologie und das Zentrum für angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana Universität Lüneburg für die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) erarbeitet haben. Befragt wurden 4500 Schüler und Schülerinnen im Alter von zehn bis 21 Jahren in Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. (...)

Jeder zweite Schüler mit häufigen Beschwerden hat zudem Prüfungsangst. Besonders oft treten gesundheitliche Probleme bei einem schlechten Klassenklima auf. Zu erkennen sei auch ein Zusammenhang zwischen Schulform und häufigem Leiden, sagte Rupprecht. So hätten Gymnasiasten viel seltener angegeben, unter Kopf- oder Rückenschmerzen zu leiden als andere Schüler. Auffallend sei auch, dass Schülerinnen viermal so oft wie ihre Mitschüler unter Kopfschmerzen litten. Die Beschwerden stiegen mit zunehmendem Alter an, besonders bei Mädchen ab 15 Jahren. „Bei Jungen nehmen sie nach dem 13. Lebensjahr dagegen ab“, sagte Rupprecht.

Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/stress/news/stress-jeder-dritte-schueler-krank-durch-stress_aid_470543.html (14.1.2010)

Anmerkung: Alle genannten Bundesländer haben übrigens das G 8 eingeführt.

Text 2: Viele Gynasiasten sind Mitglied im Verein

Immer wieder hört man Klagen, das achtjährige Gymnasium verhindere ein stärkeres Engagement der Schüler in den Vereinen. Ein genauer Blick zeigt aber, dass das Interesse sehr vieler Jugendlicher an Vereinen leider grundsätzlich nachlässt. Das belegte nicht zuletzt die Shell-Jugendstudie.

Überdurchschnittlich viele Mitglieder in Jugendorganisationen und Vereinen sind jedoch Schüler eines Gymnasiums. Das zeigen Umfragen in Vereinen und in Schulklassen der Gymnasien.

Quelle: Autorentext