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Zahlen und Fakten zum baden-württembergischen Gymnasium

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Erfolgsquote

Grafik 1: Die Quote sinkt - auch im Gymnasium

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Quelle: http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2011249.asp



Die zweite Kurve von oben mit den blauen Quadraten zeigt die Anzahl der so genannten „Sitzenbleiber“ am Gymnasium im Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg.

Sie zeigt, dass die Anzahl seit 1993 am Gymnasium ständig zurückgeht (waren es 1993 noch 3,8 Schüler/-innen von 100, die das Klassenziel nicht erreichten, sind es heute etwa 2,5 Schüler/-innen von 100).

Interessant: Dieser Rückgang setzte sich trotz Einführung des G 8 im Jahre 2004 fort. Das bedeutet: Im G 8 bleiben heute weniger Schüler/-innen „sitzen“, als dies im „alten G 9“ der Fall war.

Interessant auch: Die Zahl der „Sitzenbleiber“ am Gymnasium liegt deutlich unter der der „Sitzenbleiber“ an der Realschule (obere Kurve).

Grafik 2: Vergleich der Mathematikleistungen

Das Gymnasium an erster Stelle.

Quelle: Trautwein et al. (2007). Schulleistungen von Abiturienten. Münster: Waxmann

Grafik 3: Vergleich der Englischleistungen


In zwei wissenschaftlichen Studien wurden die schulischen Leistungen von Abiturienten untersucht. Die Daten aus Baden-Würrtemberg erfassen die Ergebnisse von 4730 Abiturienten im Jahr 2002, bei den Hamburger Ergebnissen handelt es sich um eine Vollerhebung aus dem Jahr 2005 (5275 Abiturienten). Wir bilden hier die Ergebnisse in den Fächern Mathematik und Englisch ab.

Hinweis: Die schwarzen Striche bilden die Abweichungen der Ergebnisse vom Mittelwert ab.

Die Grafik zeigt nicht nur deutlich den Vorsprung Baden-Württembergs vor der Hansestadt, sondern gleichzeitig auch deutlich bessere Ergebnisse von Abiturienten des allgemein bildenden Gymnasiums vor den Absolventen der Wirtschaftsgymnasien.

Grafik 4: Schereneffekte

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Quelle: Vgl. auch Becker, Lüdtke, Trautwein & Baumert (2006)


Die Schereneffekte (hier beim Erlernen der englischen Fremdsprache) bezeichnen den unterschiedlichen Lernzuwachs in unterschiedlichen Schulformen. Die abgebildeteten Ergebnisse beruhen allerdings auf Daten aus Nordrhein-Westfalen. Es treten, so Prof. Dr. Ulrich Trautwein (Professor für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen) selbst dann Schereneffekte auf, wenn nur Schüler/innen mit gleicher Ausgangslage betrachtet werden. Sein Fazit: "Bei gleichen Ausgangslagen lernen Schüler an unterschiedlichen Schulformen unterschiedlich viel hinzu."

Grafik 5: Abiturschnitte im Vergleich

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Grafik 5 zeigt, dass die Schnitte im Abitur an allgemein-bildenden Gymnasien besser sind als die an beruflichen Gymnasien. Berufliche Gymnasien bieten vor allem Realschülern eine Möglichkeit, nach der Abschlussprüfungen in Klasse 10 das Abitur zu erlangen. Das allgemein-bildende Gymnasium führt in 12 bzw. 13 Jahren direkt zum Abitur.

Grafik 6: Fast alle bestehen das Abitur

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Am allgemein bildenden Gymnasium bestehen fast alle Schüler/innen der Kursstufe das Abitur - in einer landesweit einheitlichen Prüfung ein Erfolg.