Wir stellten fest, dass die Übergangsquoten auf die Gymnasien in Baden-Württemberg extrem unterschiedlich sind. Während im Landkreis Tübingen 53,1 Prozent der Grundschüler auf ein Gymnasium wechseln, sind es im Zollernalbkreis nur 33,0 Prozent. (Schuljahr 2010/11)
In den Städten unterscheiden sich die Quoten noch stärker: In Ochsenhausen wechselten im gleichen Schuljahr 33,7 Prozent der Kinder aufs Gymnasium, in der Stadt Tübingen 67,5 Prozent.
Sind die Kinder in ländlichen Gebieten weniger leistungsfähig? Mit Sicherheit nicht.
Die Empfehlungen der Grundschulen für das Gymnasium weichen regional nicht so extrem voneinander ab. Das Wahlverhalten der Eltern allerdings sehr. Wir sind daher zu der Überzeugung gekommen, dass Aufklärung und Austausch über das baden-württembergische Gymnasium notwendig ist.
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