Durchgängiger Bildungsgang
Abitur als Ziel
Das Gymnasium bietet einen durchgängigen, einheitlichen Bildungsgang, der die Jahrgangsstufen 5 – 12 umfasst. Darin werden die Schülerinnen und Schüler ohne Brüche oder Zwischenschritte zum Abitur geführt.
In der Grundschule (bis einschließlich Klasse 4) werden die Kinder in die grundlegenden Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) und Arbeitsformen eingeführt. Eine gut fundierte Diagnostik erlaubt es den Grundschullehrkräften, hoch zuverlässige Prognosen über Leistungsfähigkeit und Arbeitshaltung ihrer Schülerinnen und Schüler abzugeben.
Das Gymnasium gewährleistet ab Klasse 5 eine begabungsgerechte Förderung der Schülerinnen und Schüler auf das gemeinsame Ziel Abitur hin.
Das Gymnasium erhebt nicht nur den Anspruch, den Absolventen die formale Hochschulzugangsberechtigung zu verleihen. Vielmehr steht neben der rein fachlichen Komponente gleichberechtigt der Erwerb einer umfassenden sozialen Kompetenz. Auf dieser Basis können Abiturienten und Abiturientinnen langfristig und zukunftsorientiert Verantwortung und Führungspositionen in unserer Gesellschaft übernehmen.
Bildung ist nicht nur eine unserer größten Zukunftsressourcen unserer Gesellschaft. Bildung schafft Lebenschancen in einer sich immer schneller wandelnden Welt.
Gymnasiale Bildung hat Mehrwert
Wilhelm von Humboldt
Schon der Bildungsreformer Wilhelm von Humboldt betonte den hohen Wert der Bildung. Er schrieb im Jahr 1809 in einem Bericht an seinen König:
„Es gibt schlechterdings gewisse Kenntnisse, die allgemein sein müssen, und noch mehr eine gewisse Bildung der Gesinnungen und des Charakters, die keinem fehlen darf. Jeder ist offenbar nur dann ein guter Handwerker, Kaufmann, Soldat und Geschäftsmann, wenn er an sich und ohne Hinsicht auf seinen besonderen Beruf ein guter, anständiger, seinem Stande nach aufgeklärter Mensch und Bürger ist. Gibt ihm der Schulunterricht, was hierzu erforderlich ist, so erwirbt er die besondere Fähigkeit seines Berufs nachher sehr leicht und behält immer die Freiheit, wie im Leben so oft geschieht, von einem zum andern überzugehen.“
